Reisen

Seit 2004 reise ich regelmäßig durch die Welt, wobei meine Highlights bisher folgende Länder waren:
Kanada | Neuseeland
Costa Rica | USA
Norwegen | Island

Fotografie

"The man with the cam!"
So lautete mein Spitzname vor Jahren mal, weil ich meine Kamera immer und überall dabei hatte.
Spezialisiert habe ich mich auf die Reise- und Naturfotografie.

Kanada

Seit 2012 kann ich mir keinen besseren Ort auf der Welt vorstellen, an dem ich einmal leben möchte.
Die vielfältige Flora und Fauna sowie die Menschen dort haben mich nie wieder losgelassen...

Warum gerade Kanada?

Wenn man micht fragt, warum es gerade diese Ecke der Welt ist, die das Fernweh in mir weckt und wo ich am liebsten sofort meine Koffer packen würde und direkt hinfliegen möchte…

Diese Frage ist ganz schnell zu beantworten: Dieses Land, diese Natur, die Menschen dort, all das hat mir 2012 so viel gegeben. Ich hatte spontan Urlaub bekommen und musste schnell handeln. Das erste Mal alleine ganz weit weg fliegen. Warum eigentlich nicht?

Und so schaute ich nach günstigen Flügen, fand in Europa einige interessante Ziele. Doch Kanada, dieses Land, was mit seinem Eishockey mich schon immer in seinen Bann gezogen hatte, genau wie die Aufnahmen von diversen Tierfilmern. Und als ich 4 Wochen vor Urlaubsbeginn dann plötzlich Flüge fand, die erschwinglich waren, bzw. wirklich preiswert, da buchte ich einfach. 14 Tage von Calgary nach Vancouver. Durch die Rocky Mountains, mit Hotels und Auto… Das wurde schon teuer. Warum nicht auch mal Couchsurfing ausprobieren.

Und 2 nette Mädels aus Banff und Vancouver antworteten mir auf der Plattform und so hatte ich schon mal für ein paar Tage eine Unterkunft. 

Ich kam aus einem gestressten Alltag komplett fix und fertig in Calgary an, da die Nervosität doch sehr hoch war. Das erste Mal alleine Auto fahren nach Jahren, das erste Mal alleine fliegen… Es war die beste Entscheidung meines Lebens!

Zweiter Tag in Kanada und schon Wildlife auf der Straße, mein Host Melissa wanderte mit mir zu Orten, die nur Locals sonst besuchen und zeigte mir wirklich spektakuläre Orte im Nationalpark. Diese Herzlichkeit, Offenheit und dieses selbstverständliche Vertrauen kannte ich so nicht.

Und das sollte mir überall begegnen. Ich habe noch nie einen Ort gefunden, an dem ich so schnell abschalten und den Alltagsstress vergessen konnte, wie in den Rocky Mountains, mit den Seen, Bergen, Gletschern, Bären… Den Regenwäldern auf Vancouver Island, den Stränden, dem rauen Meer, den Walen, Seevögeln, Robben…

Und wie gesagt die Herzlichkeit der Menschen dort. Überall wurde ich angesprochen, wo ich her komme, was ich hier mache, ob ich Hilfe benötige. Es waren nicht so oberflächliche Gespräche, wie ich sie 1 Jahr vorher in den USA erlebt habe. Die Menschen hier wollten wirklich wissen, was bei mir los ist. Es waren tolle Gespräche. Egal ob abends in einem Restaurant, wo ich hundemüde war und dann noch 4 Stunden mit einem älteren Ehepaar über unsere jeweiligen Werdegänge erzählte, oder im Hostel mit völlig Fremden beschloss gemeinsam zu wandern. Man war hier nie alleine! Außer man wollte es so, dann drängte sich auch niemand auf.

Der respaktable Umgang miteinander war es, der mich beeindruckte. Ich kannte es definitiv anders.

Auch in Vancouver, wo ich bei Steph und Rosa auf einem Futon im Wohnzimmer residieren konnte, fühlte ich mich wie bei guten Freunden. Am Canada Day unternahm ich was mit Rosa und einer Freundin, danach dann feierten wir mit Freunden einfach im Garten beim BBQ, man trank zusammen, erzählte und ich wurde so herzlich aufgenommen und kann gar nicht sagen, wie gut das tat. 

Als ich dann nach zwei Tagen abreisen musste nach Vancouver Island, wurde ich gefragt, wo ich dann die letzten 2 Tage meiner Reise übernachte? Als ich sagte, dass ich dann auf dem Rückweg von Vancouver Island noch 2 Nächte in einem Hotel in Vancouver verbringe, zeigte man mir den berühmten Vogel!

„You’ll stay with us! Cancel your hotel and we will host you and show you a little around on your last day!“ Natürlich stornierte ich sofort und freute mich riesig.

Diese Art zu reisen ist etwas besonderes! Und in diesem Land ist es egal, ob man alleine oder als Paar reist – man fühlt sich frei, lebendig und einfach immer gut aufgehoben bei Menschen, die einem völlig fremd sind, aber den Urlaub erst vervollständigen!

All diese Erlebnisse haben mich geprägt, haben mein Verständnis vom Leben nochmal ein wenig geformt und wenn ich so zurückdenke, gab es bisher wenig, das mich so erfüllt hat, wie meine Reisen in den Westen Kanadas.

Das ist auch der Grund, warum ich dieses Herzensprojekt „Reisetagebuch Westkanada“ endlich umgesetzt habe. Damit Du ebenfalls die Möglichkeit hast, dieses Land auf eine Art zu erleben, wie ich das Glück hatte es tun zu können…

Ein paar Schnappschüsse von mir auf meinen Reisen…
PS: Ich liebe Tim Hortons!

Kontakt

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